Ab Sommer 2024, nach der Ersterarbeitung eines Programmes zum Thema „Alter“, begannen sich die wilden Alten intensivst mit dem Thema „Krieg und Faschismus“ auseinanderzusetzen.

Dies aus mehreren Gründen:

Einerseits war klar, dass im kommenden Jahr, im Jahr 2025, ein bedeutendes Gedenkjahr ansteht: 80 Jahre Befreiung des Landes von Krieg und Faschismus“. Ein Gedenkjahr, zu dem wir unbedingt einen Beitrag leisten wollten. 

Zum anderen sind die wilden Alten alles Menschen, die zum Teil die letzten Kriegsjahre noch erlebt haben, die zum Großteil aber in der unmittelbaren Nachkriegszeit auf die Welt kamen, und von Eltern und Großeltern (von „Kriegskrüppeln“) großgezogen wurden. Die wilden Alten sind also faktisch Zeitzeugen, zumindest Zweitzeitzeugen, die einiges zur Sache zu sagen haben.

Und drittens schien es den wilden Alten angesichts der gesellschaftspolitischen Situation höchst an der Zeit, Haltung zu zeigen, gegen Hass und Gewalt aufzustehen, den Populisten und Schreihälsen entgegenzutreten und sich für die Demokratie stark zu machen.